Die Studie "MINT-Frühjahrsreport" zeigt, dass die Arbeitskräftelücke im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) stark zunimmt. Die MINT-Arbeitskräftelücke erreicht im April 2022 mit insgesamt 320.600 fehlenden MINT-Arbeitskräften einen neuen Rekordhöchstwert für den Vergleichsmonat April. Im vergangenen Jahr war die MINT-Lücke im April 2021 mit 159.800 fehlenden MINT-Arbeitskräften nur halb so hoch gewesen. In den letzten Jahren sind die Beschäftigungszahlen und Engpässe in den Bereichen Energie/Elektro und IT besonders stark gestiegen.

Doch vor allem der gewerblich-technische Bereich braucht gut qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte, um die Herausforderungen im Bereich Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografische Entwicklung zu meistern. MINT-Bildung ist ein wichtiger Schlüssel dazu. Klischeefreie Berufs- und Studienorientierung, Frauen für MINT-Berufe begeistern als auch eine gezielte Fachkräftezuwanderung bieten Möglichkeiten dem entgegen zu wirken.

Als Weiterbildungsverbund WeDiKo versuchen wir hier auf regionaler Ebene zu agieren und entsprechende Netzwerkstrukturen aufzubauen. Sie haben Interesse an unserem Projekt? Treten Sie gern mit uns in Kontakt.